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AIDAnova Foto: Michael Wessels/ AIDA Cruises

Brandstiftung an Bord der AIDAnova

Am 24. Oktober hat es an Bord der AIDAnova zeitgleich zwei Brände in Kabinen gegeben. Die niederländische Polizei geht inzwischen davon aus, dass es sich um Brandstiftung handelt.

Bereits wenige Tage nach dem Brand und den abgesagten Vorpremiere-Fahrten gab es den Verdacht, dass es sich bei den Bränden um Brandstiftung handeln könnte. Wie verschiedene Medien nun, mit Berufung auf die niederländische Polizei berichten, soll sich der Verdacht inzwischen erhärtet haben.

Laut Peter Hackmann, Sprecher der MEYER WERFT, geht auch die Werft von Brandstiftung aus. Dem niederländischen Dagblad van het Noorden sagte er:

„Alle Anzeichen deuteten bereits in diese Richtung. Ich war noch nicht auf dem Schiff, kann mir aber vorstellen, dass die Atmosphäre an Bord nicht so entspannt wie sonst üblich ist.“


Originalzitat aus dem Niederländischen:

,,Alle signalen wezen al in die richting, maar leuk is anders. Ik ben nog niet op het schip geweest, maar ik kan me voorstellen dat de sfeer aan boord niet zo ontspannen is als doorgaans.’’ 


Peter Hackmann, Sprecher der MEYER WERFT

Polizei nennt noch keine Details

Sowohl die niederländische Polizei als auch die Feuerwehr sprechen derzeit von einigen Auffälligkeiten. Allein die Tatsache, dass es zeitgleich auf zwei Kabinen gebrannt hat, lasse einen vorsätzlich gelegten Brand vermuten. Die Ermittlungen laufen unterdessen weiter. Angesichts der über 2.000 Personen an Bord, finden nach wie vor Gespräche mit Zeugen statt. Weitere Details und erste Ermittlungsergebnisse wird die Polizei wahrscheinlich in Kürze bekannt geben.

MEYER WERFT erhöht Sicherheitsvorkehrungen

Die MEYER WERFT hat unmittelbar auf den Verdacht der Brandstiftung an Bord der AIDAnova reagiert. Zum einem wurde ein Großteil der eigenen Mitarbeiter und von externen Dienstleistern in Hotels in der Umgebung untergebracht. Zum anderen wurde das Sicherheitspersonal an Bord auf über 80 Personen verstärkt.

Keine weiteren Verzögerungen

AIDA und die Werft sehen derzeit keinen Grund für weitere Verzögerungen beim Bau. Nach den abgesagten Vorpremieren und der Übergabe in Bremerhaven, soll die Jungfernreise weiterhin planmäßig am 02. Dezember 2018 in Hamburg starten. Die zunächst verschobene fünftägige Testfahrt in der Nordsee soll in Kürze nachgeholt werden.

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