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Fast abgesoffen – Tag 1 bei den Hamburg Cruise Days 2017

Ich war am Wochenende bei den Hamburg Cruise Days unterwegs und möchte euch das Erlebte nicht vorenthalten. Daher habe ich mir überlegt einen kleinen Erlebnisbericht zu schreiben. Los geht’s mit Tag 1, Freitag.

Tag 1 – Hamburger Schietweer

Am ersten Tag der Hamburg Cruise ging mein Blick ständig in Richtung Himmel. Die Sonne zu suchen lohnte sich aber nicht. Der Wettergott wusste sich in Hamburg mal wieder nicht anders zu helfen und ließ es den ganzen Tag über immer wieder regnen – kurzgesagt war es das Hamburger Schietwetter wie es in jedem Reiseführer steht.

Nach meiner Ankunft in Hamburg, mein Zug hatte natürlich Verspätung, machte ich mich auf den Weg zum Hamburg Cruise Center Altona. Hier lag seit dem Mittag die Albatros von Phoenix Reisen.

Die Albatros von Phoenix Reisen beim Auslaufen aus Hamburg.
Warten, warten, warten

Ich hatte meinen Tag extra so getimt, dass ich passend zum Auslaufen da bin. Was soll ich sagen… ich war pünktlich um 18:00 Uhr vor Ort, die Albatros musste allerdings noch auf Passagiere warten. Also hieß es erstmal warten. Mittlerweile versuchte ich dem Regen etwas schönes abzugewinnen – es gelang mir aber nur schwer.

Beim Warten lernte ich eine Frau aus der Region Frankfurt kennen, die extra für die Hamburg Cruise Days angereist war. Nach kurzer erfuhr ich von ihr, dass sie sich die Kreuzfahrtschiffe gerne anschaue, aber nie eine Kreuzfahrt machen würde. Bis hierhin dachte ich, dass Menschen die sich für Kreuzfahrtschiffe interessieren auch wahre Meeresurlauber sind. Dem scheint also doch nicht immer so zu sein.

Das Gespräch verkürzte uns die Wartezeit. Zwischendurch warfen wir einen Blick zur Albatros und mussten feststellen, dass sich nichts tut. Es war nun schon kurz vor 20 Uhr als sich endlich die Passagierbrücke des Terminals in Bewegung setzte. Mit rund zwei Stunden Verspätung lief die Albatros endlich aus. Hier in einem kleinen Facebookvideo zu sehen:

Aufgewärmt geht’s zur Elphi

Die zwei Stunden Wartezeit hatte ich natürlich nicht eingeplant und so ging es jetzt erstmal mit der Fähre zu den Landungsbrücken. Es regnete übrigens immer noch. Bei 14 Grad Außentemperatur war es nun Zeit, mich etwas aufzuwärmen. Hierfür nutzte ich das Pressezentrum, das im schicken Floating Home im Sporthafen untergebracht war.

Letzter Punkt auf meiner Tagesordnung war das Feuerwerk von Silversea Cruises deren Silver Wind an der Überseebrücke lag. Da der Andrang bei dem bescheidenen Wetter nicht ganz so groß war, machte ich mich gegen 22 Uhr auf den Weg zur Elbphilharmonie. Die Plaza bietet seit ihrer Eröffnung einen grandiosen Blick über den Hamburger Hafen.

Die Aussicht von der Plaza der Elphilarmonie. Blue Port lässt den Hamburger Hafen in Blau erstrahlen.

Dort angekommen stellte ich fest, dass ich scheinbar doch nicht der Einzige mit dieser Idee war. In den ersten Reihen hatten sich bereits zahlreiche Fotografen und andere Interessierte die besten Plätze gesichert. Ich stellte mich dahinter und packte mein Stativ aus. Wie ihr in meinem Video sehen könnt, klappte meine Filmaufnahme auch so gut. Silversea Cruises hatte nicht zu viel versprochen und lieferte ein fast 15-minütiges, abwechslungsreiches und farbenfrohes Feuerwerk ab. Alle Achtung vor dem Engagement der Reederei.

Nach dem Feuerwerk machte ich noch ein paar Nachtfotos vom Blue Port und ging für einen kurzen Abstecher zum Cruise Center Hafencity an dem die Amadea von Phoenix Reisen bis Mitternacht festmachte. Das derzeitige “Traumschiff” ist mit seiner traditionellen Beleuchtung besonders im Dunkeln ein Hingucker. Ein toller Abschluss eines nassen ersten Tages bei den Hamburg Cruise Days.