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Kreuzfahrtsaison in den deutschen Häfen endet

Mit Beginn der kalten Jahreszeit heißt es für die meisten Kreuzfahrtschiffe Abschied nehmen von den deutschen Häfen. Für AIDAprima und Co geht es langsam in wärmere Regionen der Welt. Rostock-Warnemünde vermeldet unterdessen neue Rekordzahlen.

Abfahrten ab Deutschland sind für die Reedereien ein Saisongeschäft. Im Frühjahr und Sommer machen die Deutschen gerne Urlaub an der eigenen Küste bzw. mit dem Schiff auf Nord- und Ostsee. Routen wie die nach Trondheim (Norwegen) oder St. Petersburg (Russland) sind in den kalten Monaten nur etwas für Hartgesottende. Die Reedereien reagieren entsprechend und verlegen ihre Kreuzfahrtriesen regelmäßig im Herbst in wärmere Gefilde wie die Kanaren oder die Karibik.

Kreuzfahrtboom hält an

Das die Kreuzfahrtbranche derzeit kräftig wächst ist kein Geheimnis mehr. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass die Kreuzfahrten ab Deutschland ebenfalls von diesem Trend profitieren. Egal ob Hamburg, Kiel, Rostock-Warnemünde oder Bremerhaven, für alle deutschen Abfahrtsorte gilt, dass das Jahr 2017 weitere Zuwäche bei den Passagierzahlen bescherrt.

Rostock-Warnemünde beendet Rekord-Kreuzfahrtsaison

Abgeschlossen ist die Saison derzeit schon in Rostock-Warnemünde. Insgesamt sind bei den 190 Schiffsanläufen in diesem Jahr 892.000 Seereisende an und von Bord gegangen. „Warnemünde ist sowohl beliebter Transithafen für internationale Gäste als auch Start- und Zielhafen für deutschsprachige Kreuzfahrtouristen“, sagt Jens A. Scharner, Geschäftsführer der ROSTOCK PORT GmbH.

Allein AIDA Cruises schickte mit „AIDAdiva“ und „AIDAmar“ gleich zwei Schiffe vom Basishafen Warnemünde 40 Mal auf Ostseekreuzfahrt. Damit trägt AIDA Cruises auch einen großen Anteil zu den rund 120.000 deutschen Passagieren in Rostock-Warnemünde bei.

Blick nach Hamburg

In Hamburg geht die Saison traditionell noch etwas länger. Die AIDAprima wird die norddeutsche Metropole beispielsweise noch bis zum 04.11. wöchentlich anlaufen. Für sie geht es anschließend in Richtung Kanaren. Im Frühjahr wird sie dann vom Schwesterschiff AIDAperla auf der Metropolenroute in Hamburg ersetzt.