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AIDAperla im Hafen von Palma de Mallorca

Reisebericht AIDAperla – Auf nach Mallorca

Ich war im Dezember mit der AIDAperla im Mittelmeer unterwegs und möchte euch an meiner ersten AIDA-Reise teilhaben lassen. Neben meinen Vlogs möchte ich euch auch hier im Blog mit auf die Reise nehmen. Ich beginne mit meiner Anreise nach Mallorca und den ersten Stunden an Bord.

Tag 1 – Die Anreise

Mit diesem Flieger von Germangwings startete ich von Köln/ Bonn nach Palma de Mallorca.

Los ging es am Samstag den 16. Dezember mit Eurowings ab Köln/Bonn nach Mallorca. Da ich möglichst früh da sein wollte, buchte ich einen der ersten Flieger an diesem Tag. Abflug war um 6:30 Uhr. Zum Flughafen bin ich nachts bereits mit dem Zug aus Osnabrück gefahren. Die erste kleine Reise hatte also schon bereits bei der Ankunft am Flughafen hinter mir.

Erste Hürde: Sicherheitskontrolle

Die erste Hürde meiner Reise war dann die Sicherheitskontrolle. Für Videos und Fotos hatte ich eine Menge Equipment im Handgepäck dabei. Mein Rucksack war gefüllt mit mehreren Kameras, Objektiven und Mikrofonen, sprich allem was ich auf der Reise gebrauchen könnte. Hinzu kam auch noch meine Laptoptasche. Letztere sollte bei der Kontrolle jedoch kein Problem darstellen.

Ganz anders erging es mir mit meinem Rucksack. Die Kameras sollte man von vornherein bei der Kontrolle auspacken. Der Rest blieb im Rucksack und wurde geröngt. Das etwas unklar war bekam ich schnell mit und wurde zu einem Mitarbeiter an die Seite gebeten. Offenbar war irgendwas in meinem Rucksack verdächtig. Die Ansage war klar: Alles auspacken! Schweren Herzens – ich hatte jede Lücke im Rucksack perfekt genutzt – begann ich auszupacken. Ich zeigte jedes Teil und erklärte teilweise auch die Funktionen (z.B. mein elektrisches Gimbal). Das Hauptaugenmerk fiel letztendlich auf mein Rode Videomicro mit Deadcat (Windschutz). Dies wurde nun nochmal einzeln durchleuchtet und beinahe demontiert. Als man sich sicher war, dass davon keine Gefahr ausging ( es soll einem gefährlichen Gegenstand auf den Röntgenbildern sehr ähnlich sehen) konnte ich alles wieder mühsam einpacken und endlich zum Gate gehen.

Ab in den Himmel

Das Boarding war unkompliziert und es ging schnell zu Fuß zum Flieger. Da mein Platz im hinteren Drittel war, musste ich mich zum Glück nicht durch alle Reihen drängeln. Nette Nachbarn hatte ich auch erwischt und wenige Minuten später rollten wir los.

Der Flug war weitestgehend ruhig und wir landeten pünktlich gegen 9:00 Uhr in Palma de Mallorca. Empfangen wurde ich am Flughafen mit einem blauen Himmel und deutlich angenehmeren Temperaturen im Vergleich zu Deutschland. Knapp 15 Grad sollten es an diesem Tag noch werden.

Eigene Anreise zum Schiff

Die AIDAperla im Hafen von Palma de Mallorca.

Da ich die Anreise komplett selbst organisiert hatte, machte ich mich mit meinem Gepäck auf die Suche nach dem öffentlichen Bus der den Flughafen und den Hafen miteinander verbindet. Auch das war kein großes Hindernis, da man vom Ausgang nur ein paar Meter gerade aus gehen muss und automatisch zur Bushaltestelle kommt. Das Ticket (5€ für Touristen) konnte man ganz einfach beim Fahrer kaufen. Der Bus fährt übrigens in der Regel alle 20 Minuten, auch am Wochenende. Nach gut 40 Minuten Fahrt und einer kleinen Rundfahrt durch das Zentrum von Palma de Mallorca erreichte ich die Endhaltestelle am Eingang zum Hafengelände. Von hier aus muss man noch gut zehn Minuten, je nach Liegeplatz, zu Fuß zurücklegen. Währenddessen hat man aber einen schönen Blick auf den Hafen und weitere Schiffe und Fähren dort. Die AIDAperla konnte ich schon von weitem sehen.

Ankunft am Schiff

Angekommen am Terminal konnte ich schon direkt meinen Koffer abgeben und einchecken. Nach Klärung der Formalien bei den freundlichen AIDA-Mitarbeitern bekam ich meine Bordkarte und musste nur noch durch die Sicherheitskontrolle. Anders als am Flughafen konnte ich direkt weiter auf das Schiff.

Da es gerade einmal 10:30 war, konnte ich noch schnell frühstücken und begann das Schiff zu erkunden. Die Freigabe der Kabine erhielt ich dann gegen 15:30 Uhr per SMS aufs Handy. Anders als zum Beispiel bei TUI Cruises werden die Kabinen bei AIDA individuell freigegeben sobald sie gereinigt sind.

Meine Kabine auf der AIDAperla

Gebucht hatte ich eine Verandakabine auf Deck 11. Genauer gesagt war es Kabine 11252, Backbord. Da ich alleine unterwegs war, waren die knapp 20 Quadratmeter mehr als ausreichend für mich. Aber auch zu zweit lässt sich dort gut wohnen. Es gibt genügend Stauraum und ausreichend Steckdosen. Das Bad ist ebenfalls gut ausgestattet und lässt nichts vermissen. Das Highlight war die Verandakabine. Von Deck 11 hat man natürlich eine gute Aussicht. Die vorhandene Hängematte sollte im Laufe meiner Reise noch zu meinem Lieblingsplatz werden.

Ein erstes Probeliegen auf der Hängematte. So lässt es sich entspannt arbeiten.

Den Rest des Tages schaute ich mich weiter auf dem Schiff um. Das Auslaufen war für 22:00 Uhr geplant. Am Abend wurden wir aber vom Kapitän darüber informiert, dass sich das Auslaufen verzögert. Durch die FlyNiki-Insolvenz einige Tage zuvor wurde der Flugplan und die Anreise einiger Pauschalurlauber durcheinander gebracht. Weil die Passagiere zweier Chartermaschinen aus Berlin erst gegen 0:30 Uhr am Schiff eintreffen sollten, wurde das Auslaufen auf 2:00 Uhr verschoben. Für mich ging es nach dem langen Tag früh ins Bett, sodass ich vom davon nichts mitbekam.

Im nächsten Teil erzähle ich euch dann von einem stürmischen Seetag an Bord der AIDAperla.

Alle bisherigen Erlebnisberichte findest du hier.

 

Die Vlogs von meiner Reise:

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