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Reisebericht Perlen am Mittelmeer 3 – AIDAperla

Ich war im Dezember 2017 mit der AIDAperla im Mittelmeer (Perlen am Mittelmeer 3) unterwegs und möchte euch an meiner ersten AIDA-Reise teilhaben lassen.

Die Route: Palma de Mallorca-Civitavecchia-Livorno-Marseille-Barcelona-Palma de Mallorca

Tag 1 – Eigene Anreise nach Palma de Mallorca

Mit diesem Flieger von Germangwings startete ich von Köln/ Bonn nach Palma de Mallorca.

Los ging es am Samstag den 16. Dezember mit Eurowings ab Köln/Bonn nach Mallorca. Da ich möglichst früh da sein wollte, buchte ich einen der ersten Flieger an diesem Tag.

Abflug war um 6:30 Uhr. Zum Flughafen bin ich nachts bereits mit dem Zug aus Osnabrück gefahren. Die erste kleine Reise hatte also schon bereits bei der Ankunft am Flughafen hinter mir.

Erste Hürde: Sicherheitskontrolle

Die erste Hürde meiner Reise war dann die Sicherheitskontrolle. Für Videos und Fotos hatte ich eine Menge Equipment im Handgepäck dabei. Mein Rucksack war gefüllt mit mehreren Kameras, Objektiven und Mikrofonen, sprich allem was ich auf der Reise gebrauchen könnte. Hinzu kam auch noch meine Laptoptasche. Letztere sollte bei der Kontrolle jedoch kein Problem darstellen.

Ganz anders erging es mir mit meinem Rucksack. Die Kameras sollte man von vornherein bei der Kontrolle auspacken. Der Rest blieb im Rucksack und wurde geröngt. Das etwas unklar war bekam ich schnell mit und wurde zu einem Mitarbeiter an die Seite gebeten. Offenbar war irgendwas in meinem Rucksack verdächtig. Die Ansage war klar: Alles auspacken! Schweren Herzens – ich hatte jede Lücke im Rucksack perfekt genutzt – begann ich auszupacken. Ich zeigte jedes Teil und erklärte teilweise auch die Funktionen (z.B. mein elektrisches Gimbal). Das Hauptaugenmerk fiel letztendlich auf mein Rode Videomicro mit Deadcat (Windschutz). Dies wurde nun nochmal einzeln durchleuchtet und beinahe demontiert. Als man sich sicher war, dass davon keine Gefahr ausging ( es soll einem gefährlichen Gegenstand auf den Röntgenbildern sehr ähnlich sehen) konnte ich alles wieder mühsam einpacken und endlich zum Gate gehen.

Ab in den Himmel

Das Boarding war unkompliziert und es ging schnell zu Fuß zum Flieger. Da mein Platz im hinteren Drittel war, musste ich mich zum Glück nicht durch alle Reihen drängeln. Nette Nachbarn hatte ich auch erwischt und wenige Minuten später rollten wir los.

Der Flug war weitestgehend ruhig und wir landeten pünktlich gegen 9:00 Uhr in Palma de Mallorca. Empfangen wurde ich am Flughafen mit einem blauen Himmel und deutlich angenehmeren Temperaturen im Vergleich zu Deutschland. Knapp 15 Grad sollten es an diesem Tag noch werden.

Eigene Anreise zum Schiff

Die AIDAperla im Hafen von Palma de Mallorca.

Da ich die Anreise komplett selbst organisiert hatte, machte ich mich mit meinem Gepäck auf die Suche nach dem öffentlichen Bus der den Flughafen und den Hafen miteinander verbindet. Auch das war kein großes Hindernis, da man vom Ausgang nur ein paar Meter gerade aus gehen muss und automatisch zur Bushaltestelle kommt. Das Ticket (5€ für Touristen) konnte man ganz einfach beim Fahrer kaufen. Der Bus fährt übrigens in der Regel alle 20 Minuten, auch am Wochenende. Nach gut 40 Minuten Fahrt und einer kleinen Rundfahrt durch das Zentrum von Palma de Mallorca erreichte ich die Endhaltestelle am Eingang zum Hafengelände. Von hier aus muss man noch gut zehn Minuten, je nach Liegeplatz, zu Fuß zurücklegen. Währenddessen hat man aber einen schönen Blick auf den Hafen und weitere Schiffe und Fähren dort. Die AIDAperla konnte ich schon von weitem sehen.

Ankunft am Schiff

Angekommen am Terminal konnte ich schon direkt meinen Koffer abgeben und einchecken. Nach Klärung der Formalien bei den freundlichen AIDA-Mitarbeitern bekam ich meine Bordkarte und musste nur noch durch die Sicherheitskontrolle. Anders als am Flughafen konnte ich direkt weiter auf das Schiff.

Da es gerade einmal 10:30 war, konnte ich noch schnell frühstücken und begann das Schiff zu erkunden. Die Freigabe der Kabine erhielt ich dann gegen 15:30 Uhr per SMS aufs Handy. Anders als zum Beispiel bei TUI Cruises werden die Kabinen bei AIDA individuell freigegeben sobald sie gereinigt sind.

Meine Kabine auf der AIDAperla

Gebucht hatte ich eine Verandakabine auf Deck 11. Genauer gesagt war es Kabine 11252, Backbord. Da ich alleine unterwegs war, waren die knapp 20 Quadratmeter mehr als ausreichend für mich. Aber auch zu zweit lässt sich dort gut wohnen. Es gibt genügend Stauraum und ausreichend Steckdosen. Das Bad ist ebenfalls gut ausgestattet und lässt nichts vermissen. Das Highlight war die Verandakabine. Von Deck 11 hat man natürlich eine gute Aussicht. Die vorhandene Hängematte sollte im Laufe meiner Reise noch zu meinem Lieblingsplatz werden.

Ein erstes Probeliegen auf der Hängematte. So lässt es sich entspannt arbeiten.

Den Rest des Tages schaute ich mich weiter auf dem Schiff um. Das Auslaufen war für 22:00 Uhr geplant. Am Abend wurden wir aber vom Kapitän darüber informiert, dass sich das Auslaufen verzögert. Durch die FlyNiki-Insolvenz einige Tage zuvor wurde der Flugplan und die Anreise einiger Pauschalurlauber durcheinander gebracht. Weil die Passagiere zweier Chartermaschinen aus Berlin erst gegen 0:30 Uhr am Schiff eintreffen sollten, wurde das Auslaufen auf 2:00 Uhr verschoben. Für mich ging es nach dem langen Tag früh ins Bett, sodass ich vom davon nichts mitbekam.

Tag 2 – Stürmischer Seetag

Das verspätete Auslaufen der AIDAperla aus Palma de Mallorca gegen 2:00 Uhr hatte ich verschlafen und wachte am nächsten Morgen mit dem Blick auf das Meer auf. Das wir unterwegs sind, merkte ich aber nicht nur beim Blick nach draußen sondern auch am konstanten Schaukeln. Das Rollen von Steuerbord nach Backbord sollte uns den ganzen Seetag begleiten. Vielleicht war das auch der Grund dafür warum ich so gut schlafen konnte.

Werde ich Seekrank?

An den Seegang musste ich mich allerdings erst noch gewöhnen. Zum Glück wurde mir, nicht wie manch anderen, nicht schlecht. Richtig fit fühlte ich mich bis zum Mittag allerdings auch nicht und verbrachte den Morgen in der bereits bekannten Hängematte auf der Veranda. Vorteil einer Hängematte bei Seegang: durch das natürliche hin und her wippen der Hängematte merkt man den Seegang kaum noch.

Die letzten Zweifel ob ich Seekrank werde beseitigte dann aber zum Glück das Mittagessen. Viel Essen und Trinken hat mir auf jeden Fall geholfen.

Überblick verschaffen

Ein großer Vorteil eines Seetags zu Beginn der Kreuzfahrt ist, dass man genügend Zeit hat um das Schiff zu erkunden und sich einigermaßen zu Recht zu finden. Bei den vielen Restaurants auf drei verschiedenen Decks kann man schon einmal den Überblick verlieren. Die in den Treppenhäusern befindlichen Touch-Displays helfen auf jeden Fall falls man nicht mehr weiter weiß.

Am Ende des Tages war ich zumindest soweit, dass ich immer zu meiner Kabine zurückfand. Da sie in der Nähe des mittleren Treppenhauses war, konnte man es sich aber auch gut merken.

AIDA-Kennenlerntreff

Die Minigolfbahnen sind besonders im Dunkeln ein Hingucker.

Am Abend ging ich noch zum AIDA-Kennenlerntreff der auf jeder Reise an Bord von AIDA stattfindet. Hier hat man die Möglichkeit Mitreisende kennen zu lernen. Das Angebot nutzen natürlich vor allem Alleinreisende. Auf diese Weise sind nicht nur Bekanntschaften, sondern auch schon langfristige Freundschaften entstanden.

Wir waren allerdings ganz schön viele. Bei rund 30 Personen wird die kurze Vorstellungsrunde dann auch etwas länger. Nach einem Sekt ging es dann zum gemeinsamen Abendessen ins Brauhaus. Hier verbrachte ich dann die nächsten Stunden und konnte mich mit Mitreisenden und auch unserem Gästebetreuer unterhalten.

Karaoke wird zum Höhepunkt

Ebenfalls zu den traditionellen Programmpunkten gehört das Karaoke singen im Brauhaus jeder AIDA. Nach zögerlichen Beginn füllte sich das Brauhaus zunehmend und die Stimmung wurde entsprechend besser. Die fehlende Anfangsmotivation nahm nun ab und es fanden sich nun auch einige Freiwillige für die Bühne.

Alles in allem war es ein gelungener Abend mit netten Leuten. Bevor es ins Bett ging war es nun aber noch Zeit für ein Softeis im Fuego.

Tag 3 – Civitavecchia/ Rom

Ankunft in Civitavecchia

Blick in den Hafen von Civitavecchia. Im Hintergrund liegt die AIDAperla.

Civitavecchia begrüßte uns mit Sonnenstein und einem blauen Himmel. Für die meisten Passagiere hieß es nun schnell von Bord und auf nach Rom. Für mich hingegen, Ausschlafen und entspannt zum Frühstück. Da ich Rom bereits kenne, sparte ich mir den stressigen Blitzbesuch in der italienischen Hauptstadt.

Im Anschluss fuhr ich mit dem kostenlosen Hafenshuttle nach Civitavecchia und drehte eine kurze Runde durch die  Hafenstadt. Es gibt eine schöne Promenade und eine gute Aussicht auf das Meer. Die Innenstadt selbst hat eher weniger zu bieten, ist für einen kleinen Bummel aber auf jeden Fall ausreichend. Kurzgesagt kann man in zwei bis drei Stunden nahezu alles sehen und etwas Landluft schnappen. Zum Mittagessen war ich gerade noch wieder rechtzeitig an Bord.

Eislaufen an Bord

Hafentage können auch einen Vorteil haben wenn man an Bord bleibt: es fühlt sich nahezu leer an wenn der Großteil der Passagiere unterwegs ist. Ich nutzte die Chance und meldete mich spontan für den Klettergarten im Four Elements der AIDAperla an.

Bis es soweit war, ging es für mich allerdings erst noch aufs Eis. “Aufs Eis”? wirst du dich jetzt vielleicht Fragen. Aber es stimmt wirklich und ich selbst war auch etwas überrascht als ich es sah. Ein paar Tage zuvor wurde das Sportdeck der AIDAperla zu einem Winterdorf mit Eisfläche umfunktioniert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten – wir sind schließlich im Mittelmeer – hatte die Crew das Eis unter Kontrolle. Völliges Neuland war die Aktion für AIDA allerdings nicht. Den ersten Test hatte es bereits ein Jahr zuvor an Bord der AIDAprima auf der Metropolentour in der Nordsee gegeben.

Ich stand zwar länger nicht auf Kufen und musste mich an den teilweise etwas unebenen Untergrund gewöhnen, doch nach ein paar Runden fand ich zu mehr Sicherheit und konnte das Eislaufen auf dem Mittelmeer richtig auskosten. (Im Vlog kannst du dir das auch anschauen)

Fazit: Wer an Bord die Möglichkeit hat, sollte es definitiv einmal ausprobieren. Neben dem Eislaufen wird abwechselnd auch noch Eisstockschießen und  Trike Bike fahren auf dem Eis angeboten. Dazu in den nächsten Tagen mehr.

AIDAperla Klettergarten

Der Klettergarten im Four Elements der AIDAperla.

Jetzt war es aber an der Zeit mich auf Deck in die Lüfte zu schwingen. Hoch im Four Elements stand nun der Klettergarten auf dem Progamm.

Nach einer kurzen Einweisung in das Sicherungssystem konnte es auch schon losgehen. Da man über Sicherungsseile gehalten wird, kann man sich völlig frei im Klettergarten bewegen und muss nicht von einer weiteren Person abgesichert werden. Über den Köpfen der Four Elements Besucher ging es nun von Podest zu Podest und über manch schwierige Verbindung. Dazu muss ich sagen, dass der Parcours aus drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen besteht. Das heißt: Wenn man eine Station auslassen möchte, findet sich immer ein alternativer Weg. Da wir an diesem Abend nur zu Dritt waren, war es kein Problem mehrere Stationen doppelt auszuprobieren. Mit der Zeit verbesserte sich auch mein Gleichgewichtssinn und ich konnte mich mutiger und schneller über die Stege und Seile bewegen.

Alles in allem ist es eine kleine sportliche Herausforderung für Jedermann und auf jeden Fall lohnenswert.

Zuletzt noch ein Tipp: Denkt auf jeden Fall daran frühzeitig einen Termin zu reservieren. Es gibt nur bestimmte Kletterzeiten und bei Seegang auf dem Meer kann es auch mal ausfallen. Der Klettergarten ist, wie die Eisbahn übrigens auch, kostenlos zu benutzen.

Tag 4 – Livorno/ Pisa

Von Civitavecchia führte uns die Reise nun nach Livorno. Eine Stadt die, ähnlich wie Civitavecchia, vor allem durch seinen Hafen bekannt ist. Für die Italiener ist sie Ausgangspunkt vieler Fährverbindungen nach Spanien oder auch Sizilien. Für Kreuzfahrer ist der Hafen besonders wegen seiner Nähe zu Pisa beliebt. Wer tiefer in das Land eintauchen möchte, macht sich auf den Weg nach Florenz.

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm

Die AIDAperla strahlt in der Morgensonne von Livorno.

Komischerweise war ich an diesem Tag schon um 6:30 Uhr hellwach. Also beschloss ich kurzerhand diesen Umstand zu nutzen und mich früh auf den Weg nach Pisa zu machen. Doch zunächst genoss ich die Leere beim Frühstück im Fuego Restaurant mit Ausblick auf die Stadt. Um kurz nach Acht ging ich dann von Bord und erwischte den ersten Shuttlebus. Dieser wird vom örtlichen Hafenbetreiber angeboten. Ähnlich wie Civitavecchia, ist Livorno in erster Linie ein Industriehafen. Man darf sich also ebenfalls nicht frei bewegen auf dem Hafengelände bewegen. Besonders sehenswert ist es außerdem auch nicht. In wenigen Minuten brachte mich der Bus in die Innenstadt zum Piazza del Municipio. Nach kurzer Orientierung machte ich mich zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof Livorno Centrale. Knapp 30 Minuten später kam ich an und konnte unterwegs ein wenig mehr von Livorno sehen. In meinem Vlog (siehe unten) erkläre ich den Weg und die Alternative Fahrt mit dem Bus nochmal genau.

Erstes Mal mit der italienischen Bahn

Nun lag eine gut viertelstündige Bahnfahrt vor mir. Der passende Zug war schnell gefunden (es gibt mehrere Verbindungen pro Stunde) und der Ticketkauf am Automaten machte mir auch keine Probleme. Praktischerweise lassen sich die Automaten auch auf Deutsch umstellen, sodass es im Zweifel keine Verständnisprobleme gibt. Pro Fahrt kostet die Strecke gerade einmal 2,60€, sprich 5,20€ für die Hin- und Rückfahrt nach Pisa Centrale. Wenn du ein solches Ticket kaufst, musst du anschließend auf jeden Fall dran denken es am Bahnhof zu stempeln bzw. zu entwerten.

Die folgende Fahrt verlief Problemlos und ich war pünktlich gegen 9:30 Uhr in Pisa.

Große Runde zum schiefen Turm

Von nun an verließ ich mich auf meinen, eigentlich guten, Orientierungssinn bzw. folgte ich einfach den anderen Menschen in Richtung Innenstadt. Durch die Altstadt klappte das noch ganz gut. Doch dann nahm ich wahrscheinlich die falsche Abzweigung und durfte auf dem Weg zum schiefen Turm von Pisa noch eine Extrarunde entlang der alten Stadtmauer drehen. Gut, dass ich an diesem Tag noch viel laufen konnte. An den folgenden Tagen sollte ich zunehmend mein straffes Ausflugsprogramm an den Füßen spüren.

Der Touristenspot schlechthin

Der Dom und der schiefe Turm in Pisa.

Endlich angekommen, ragte der schiefe Turm in den blauen Himmel von Livorno. Unten am Boden posierten die Touristen für die Kameras vor dem Turm. Ich nutzte den Moment natürlich auf für ein paar Beweisfotos.

Eislaufen in Pisa

Im Anschluss an den kurzen Aufenthalt ging es gemütlich durch die Altstadt von Pisa zurück zum Bahnhof. Auf dem Weg begegnete mir überraschenderweise ein kleiner Weihnachtsmarkt mit vielen kleinen handwerklichen Dingen. Das hatte ich hier eigentlich nicht erwartet. Das war allerdings nicht die einzige Besonderheit. Mitten in Pisa gab es eine Eislauffläche aus Natureis. Ich fühlte mich also praktisch wie an Bord der AIDAperla, nur mit dem Unterschied das die Fläche etwa dreimal so groß war. Beliebt war sie auf jeden Fall gleichermaßen: eine ganze Schulklasse war auf dem Eis unterwegs. Nach meinem rund dreistündigen Trip fuhr mein Zug wieder nach Livorno ab.

Dort angekommen schaute ich mich noch etwas in der Stadt um und fuhr danach mit dem Shuttlebus zurück zum Schiff. Es war schließlich höchste Zeit etwas zu Essen. Zum Glück war das East Restaurant noch geöffnet. Gebratene Nudeln, Garnelen und viele andere Kleinigkeiten landeten folglich auf meinem Teller.

Den Rest des Tages bearbeitete ich meine Videos und Fotos der ersten Tage. Am folgenden Seetag sollte noch genügend Zeit sein, um etwas auf dem Schiff zu unternehmen.

Tag 5 – Überfahrt nach Marseille

Marseille in Sicht

Die AIDAperla auf dem Weg nach Marseille.

Der Seetag bedeute für mich Zeit zum Ausschlafen zu haben. Ich nahm mir die Zeit um entspannt im Weite Welt Restaurant zu frühstücken. Zum Glück war die See an diesem Tag deutlich ruhiger. Besonders schön war, dass man nahezu den ganzen Tag die französische Küste sehen konnte.

Die Crew hatte den Stop in Livorno übrigens genutzt um Dutzende Weihnachtsbäume an Bord zu bringen. Unterwegs nach Marseille wurde an allen Ecken und Enden geschmückt und es kam zunehmend Weihnachtsstimmung auf.

Bonsoir Marseille

Gegen 16:00 Uhr rückte unser nächstes Ziel, Marseille, dann näher. Die Stadt in der Provence liegt mehr oder weniger in einer großen Bucht. Dieser Umstand macht die Einfahrt besonders interessant. Hinzu kam, dass man die Einfahrt in den Hafen ausnahmsweise nicht im Bett verbrachte und somit live miterleben konnte. Die Steilküste entlang der Fahrrinne war definitiv sehenswert. Das folgende Anlegemanöver gelang unserem Kapitän Janauschek gewohnt problemlos.

Nächtliches Marseille

Der Porte d’Aix in Marseille.

Ich hatte mir im Verlauf des Tages überlegt, die Ankunft späten Nachmittag für einen Kurztrip in die Innenstadt zu nutzen. AIDA hatte natürlich die passende Lösung und bot für Interessierte wie mich einen abendlichen Shuttletransfer an. Dieser kostete mich 9,90€ und brachte uns direkt in das Herz von Marseille, an den Vieux Port.

Die Sonne war mittlerweile hinter dem Horizont verschwunden und tauchte Marseille in eine weihnachtliche Abendstimmung. Bewaffnet mit Kamera und Stativ nutze ich die Chance um einige Nachtaufnahmen im Hafen und in der Stadt zu machen. Ich denke, dass sich die Ergebnisse sehen lassen können.

Zurück an Bord gab es noch eine Currywurst an der Scharfen Ecke. Eine weiterer langer Tag neigte sich dem Ende entgegen und ich schonte meine Kräfte für den folgenden Tag in Marseille. Mit der Notre Dame de la Garde hatte ich mir am Abend bereits mein Ziel für den zweiten Tag in Marseille auserkoren.

Tag 6- Marseille

Der nächste Tag war angebrochen und die Frühaufsteher, wie ich, wurden mit einem traumhaften Sonnenaufgang über Marseille belohnt. Zum Glück hatte ich die Kamera mit an Deck genommen und konnte diese schönen Momente für euch festhalten.

Shuttlebus gesucht

Als ich von Bord ging, war es dann schnell vorbei mit der morgendlichen Romantik. Jetzt war es nämlich an der Zeit den Hafen eigenen Shuttlebus zu finden. Im Internet und Foren hatte ich bereits davon gelesen. Die Informationslage war dennoch etwas schwierig, da die Tage an dem der Shuttle fährt nur schwer zu finden sind. Das einige Andere den Weg Richtung Shuttle wählten ließ die Zuversicht bei mir aber schnell steigen. Und tatsächlich war die Bushaltstelle und der bereit stehende Bus nicht zu übersehen. Man muss lediglich ein paar Schritte in Richtung Marseille gehen. Besonders praktisch am Shuttle ist, dass er kostenlos ist und ausschließlich über das Hafengelände fährt. Staus, wie ich ihn am Vorabend in Marseille erlebt hatte, sind daher nahezu ausgeschlossen. Nach guten zehn Minuten erreichten wir die Endhaltestelle hinter dem Einkaufszentrum Terrasses du Port. Dazu aber später mehr.

Der lange Weg zum Ziel

Das Einkaufszentrum liegt am Rande vom Industriehafen der sich entlang der Küste über mehrere Kilometer erstreckt. Von hier aus ging es zunächst in Richtung Vieux Port. Wenn man der Hauptstraße entlang des Hafens folgt, ist er nicht zu verfehlen. Vorbei an der Cathèdrale La Major landete ich nach gut 20 Minuten am Fort Saint-Jean, direkt an der Hafeneinfahrt in den Vieux Port.

Fischer im Vieux Port Marseille
Ein Fischer im Vieux Port Marseille.

Hier traf ich auch auf Mitreisende die mit dem AIDA-Shuttlebus in die Stadt gefahren waren. Kurzerhand fand ich mich mit einer weiteren Alleinreisenden zusammen um gemeinsam den Aufstieg zur Notre Dame de la Garde zu meistern. Gemeinsam ging es nun einmal um das Hafenbecken, vorbei an einigen geschäftstüchtigen Fischern, auf die südliche Seite. Die Notre Dame de la Garde, die übrigens auf 161 Metern Höhe liegt, verloren wir dabei nicht aus den Augen. Die Höhe bedeutete allerdings auch, dass meine Begleitung aus Berlin und ich da hoch müssen. Zum Glück waren wir zu Zweit und konnten uns auf dem langen Anstieg gut unterhalten. Die unzähligen Treppenstufen meisterten wir einigermaßen problemlos.

Über den Dächern von Marseille

Nach rund einer Stunde gemütlichen Aufstiegs, hatten wir es endlich geschafft. Kurzer Tipp nebenbei: es fährt natürlich auch ein Bus nach oben. Wir waren dennoch stolz es zu Fuß geschafft zu haben und wurden mit einem einmaligen Ausblick über das sonnige Marseille belohnt. An dieser Stelle sagen Bilder mehr als Worte.

Aussicht Notre Dame de la Garde Marseille
Die Aussicht vom Plateau der Notre Dame de la Garde auf den Hafen von Marseille.
Die Notre Dame de la Garde in Marseille
Die Notre Dame de la Garde in Marseille.

Shoppingfans aufgepasst

Ein bunter Einkaufswagen in der Altstadt von Marseille.
Ein bunter Einkaufswagen in der Altstadt von Marseille.

Der folgende Abstieg war dann natürlich um einiges leichter und wir kamen schnell wieder unten am Vieux Port an. Hier trennten sich dann auch unsere Wege

wieder. Der lange Weg hatte sich auf jeden Fall mehr als gelohnt. Mein Weg führte mich dann wieder um den Vieux Port, durch die Altstadt und wieder an der Cathèdrale La Major zurück zum Einkaufszentrum Terrasses du Port.

Terasse des Einkaufszentrums Terrasses du Port
Der Blick von der Terasse des Einkaufszentrums Terrasses du Port.

Wer das Shoppen liebt, wird hier auf jeden Fall fündig werden. Mit fast 200 Geschäften auf mehreren Etagen wird hier Jeder fündig. Ein riesiges gastronomisches Angebot rundet das Angebot ab. Das Highlight sind aber nicht die Shops uns das Essen, sondern die gut 250 Meter lange Terrasse mit Blick auf den Hafen. Selbst wenn man keine Lust auf Shopping hat, sollte man sich diesen Ausblick nicht entgehen lassen.

Der Shuttlebus hält, wie bereits erwähnt, direkt hinter dem Einkaufszentrum. Im Idealfall schafft man es so in weniger als einer halben Stunde vom Schiff in das Einkaufszentrum. Wenig später nutzte ich die Verbindung dann auch wieder zurück zum Terminal.

Wasseraction und Live-Auslaufen

Zurück an Bord war es Zeit für eine Abkühlung im Four Elements. Genauer gesagt testete ich die beiden Wasserrutschen Racer. Die Bestzeit gelang mir zwar nicht aber die Rutsche zählt definitiv zu den Freizeithighlights an Bord. Besonders gefallen hat mir der zwischenzeitliche Rundum-Blick durch die gläserne Röhre.

Die MS Artania im Hafen von Marseille.
Die MS Artania im Hafen von Marseille.

Um 17:00 Uhr hieß es dann schon wieder Leinen los in Marseille. Das Laufen wurde live von der Brücke im Theatrium und auf den Kabinen übertragen. Es bot sich die einmalige Gelegenheit unserem Kapitän Janauschek über die Schultern zu schauen. Mit seiner gewohnten Gelassenheit meisterte er das Manöver ohne Fehler und hatte nebenbei auch noch Zeit um die einzelnen Arbeitsschritte für die Laien zu erklären.

Vorbei an der MS Artania von Phoenix Reisen steuerten wir das nächste Ziel, Barcelona, an. In Barcelona nehme ich euch dann mit auf eine Rundtour mit dem Fahrrad.

Tag 6 – Barcelona

Das letzte Ziel meiner Reise mit der AIDAperla im Mittelmeer war Barcelona. Wie in den vorangegangenen Tagen zählte ich wieder zu den Frühaufstehern an Bord. Heute nicht ganz grundlos, denn ich hatte noch etwas ganz besonderes an an diesem Morgen vor. Ich wollte mir nochmal etwas gönnen und hatte das Gourmetfrühstück im Buffalo Steak House gebucht. Für 9,90€ kann man auf einem anderen Niveau frühstücken. Für Suiten Gäste ist das Gourmetfrühstück übrigens im Preis enthalten.

Feinschmecker für Jedermann

Gourmetfrühstück im Buffalo Steak House auf der AIDAperla.
Das Gourmetfrühstück im Buffalo Steak House auf der AIDAperla.

Um halb Acht machte ich mich auf den Weg zum Restaurant auf Deck Acht. Am Eingang wurde ich sehr freundlich vom Restaurantleiter begrüßt. Mir als Erstbesucher erklärte er kurz die Abläufe und ich konnte an einem Tisch meiner Wahl Platz nehmen. Zunächst verschaffte ich mir einen kurzen Überblick über das Buffet. Dieses unterscheidet sich, bis auf ein paar Spezialitäten, nicht sonderlich von denen in den Buffet-Restaurants. Der Mehrwert des Gourmetfrühstücks zeigt sich erst beim Blick in die Speisekarte. Bevor ich genauer hineinschauen konnte, bekam ich bereits ein Glas frisch gepressten Orangensaft. Den gibt es sonst nicht an Bord.

Die Speisekarte

Bisher hört sich der Besuch im Buffalo Steak House nicht wirklich besonders an. Die Speisekarte beginnt mit einer langen Auflistung von Wurst, Käse und Co. Man kann sich nämlich eine individuelle Etagere zusammenstellen. Besonderheiten sind dabei zum Beispiel Lachs oder Pasteten. Nachdem ich meine erste Bestellung aufgegeben hatte, holte ich mir ein paar Kleinigkeiten vom Buffet. Kurze Zeit später war meine gut gefüllte Etagere dann auch schon da. Nun dachte ich mir, wenn schon denn schon. Ich habe ja nicht häufig die Gelegenheit auf ein solches Frühstück. Kurzum bestellte ich mir zuerst noch Rührei und anschließend ein Minutensteak mit Champignons. Und ich muss sagen, es war ein Genuss. Besonders das Steak war hervorragend gebraten. In den Buffetrestaurants konnte man es leider nicht immer von den Steaks behaupten. In meinem Fazit zur Reise gehe ich auch speziell auf das Essen an Bord ein.

Mein Fazit: Das Frühstück kann ich nur empfehlen. Für 9,90€ kann man nichts falsch machen und das Frühstück abseits des Buffettroubels einfach mal genießen. Man muss sich um nichts kümmern und wird am Platz bedient. Man kann sich seine Etagere zusammenstellen und bekommt Steaks und Rührei je nach Wunsch serviert. Für mich war es der perfekte Start in den Tag. Barcelona konnte jetzt kommen.

Fahrrad gesucht

Nach einer kurzen Verdauungspause ging ich von Bord. Neben den AIDA Shuttlebussen stand auch ein eigener Hafenshuttle bereit. Die Hin- und Rückfahrt, in das nicht weit entfernte Zentrum, kostete mich 4€.

Dort angekommen schaute ich aufs Handy um einen Fahrradverleih zu finden. Ich hatte mir zuvor bereits überlegt Barcelona mit dem Fahrrad zu erkunden. Das fast schon frühlingshafte Wetter, es wurde später 16 Grad warm, war die optimale Voraussetzung dafür. Zurück zum Fahrradverleih: ich hatte mir im Vorfeld bereits einen Anbieter rausgesucht. Als ich ankam stand ich allerdings vor verschlossenen Türen, obwohl er geöffnet haben sollte. Zweiter Versuch: Google Maps kennt ja bekanntlich Vieles und schlug mir einen zweiten Fahrradverleih in der Nähe vor. Ergebnis: auch geschlossen. Ok, dachte ich mir, vielleicht bin ich noch zu früh für die Spanier. Nach einem kurzen Gang über die  La Rambla fand ich in einer kleinen Gasse einen dritten Verleih. Ich hatte Glück und dieser war geöffnet. Nach Klärung der Formalitäten konnte ich ein Cityrad mitnehmen. Meine Rundtour konnte also endlich starten. Die nette Verleiherin zeichnete mir übrigens noch eine schöne Route durch Barcelona auf einer Karte ein.

Die Highlights von Barcelona

Der Strand von Barcelona. Im Sommer auch für Kreuzfahrer ein schönes Ziel.
Der Strand von Barcelona. Im Sommer auch für Kreuzfahrer ein schönes Ziel.

Meine Tour führte mich zunächst vorbei am Yachthafen in Richtung Strand. Eines fiel mir dabei gleich auf: Die Fahrradwege in Barcelona sind weitestgehend übersichtlich und großzügig, sodass auch weniger Erfahrene wenig Probleme haben sollten. Am Strand ging es bis zum ehemaligen Olympiahafen. Barcelona war schließlich 1992 Gastgeber für die olympischen Sommerspiele. Mehr dazu später.

Sagrada Familia & Park Güell

Von hieraus ging es nun durch die Stadt in Richtung Sagrada de Familia. Die Kirche ist zweifelsohne ein imposantes Bauwerk. Wer in Barcelona halt macht, sollte sie sich auf jeden Fall anschauen. Für einen Blick ins innere fehlte mir leider die Zeit.

Die Sagrada Familia in Barcelona.
Die Sagrada Familia in Barcelona.

Nach einer kurzen Verschnaufpause wagte ich den Aufstieg zum Park Güell. Mit dem Cityrad ein gar nicht so leichtes Unterfangen. Mit ein paar Zwischenstopps konnte ich aber auch dieses Ziel erreichen. Wie bereits in Marseille entschädigte die Aussicht für die vorangegangenen Mühen. Die AIDA-Pedelec Gruppe war übrigens etwas schlauer und bewältigte den Aufstieg bequem mit E-Bikes. Während ich die Aussicht genoss überlegte ich was mein nächstes Ziel sein könnte. Als Sportinteressierter hatte ich die Wahl zwischen Camp Nou, dem Stadion des FC Barcelona und dem alten Olympiagelände in der Nähe des Hafens. Aufgrund des kürzeren Weges entschied ich mich für letzteres, mit dem Wissen, dass mich auch hier ein Anstieg erwarten sollte. Bis dahin musste ich erstmal ein paar Kilometer quer durch die Stadt und konnte so nebenbei noch mehr von der katalanischen Metropole sehen.

Olympia

Die Aussicht vom Park Güell auf Barcelona.
Die Aussicht vom Park Güell auf Barcelona.

Über das Olympiagelände hatte ich mich vorher nicht informiert und war daher umso mehr überrascht, wie viel es nach 25 Jahren noch zu sehen gibt. Das Markenzeichen und auch höchste Bauwerk auf dem Olympiahügel ist der Telefonica Sendemast. Er ist umgeben von verschiedenen Brunnen und großzügigen Parkanlagen. Die Schwimmhalle, die immer noch genutzt wird, grenzt ebenso daran an wie die große Veranstaltungshalle in der seinerzeit die Wettbewerbe der Hallensportarten wie Basketball stattfanden. Während meines Besuchs standen allerdings Jugendliche Schlange. Die Halle wird heute nämlich vor allem für Veranstaltungen wie Konzerte genutzt. An diesem Abend sollte der spanische Sänger Melendi zu Gast sein.

30-Sekunden Fotostop

Das Olympiastadion in Barcelona. Eine asiatische Reisegruppe macht gerade einen Fotostop.
Das Olympiastadion in Barcelona. Eine asiatische Reisegruppe macht gerade einen Fotostopp.

Von der Olympiaplaza mit Überblick über die Sportstätten ging es nun einmal rund um das Olympiastadion. An einer der Stirnseiten kann man es übrigens auf einer Terrasse betreten und so ins innere eintauchen. Auf mich wirkte es, als ob Olympia erst vor Kurzem stattgefunden hatte. Meine spätere Recherche zeigte, dass es zwischenzeitlich noch als Fußballstadion genutzt wurde, nun aber keine sportliche Verwendung mehr hat. Ein Touristenziel ist es aber geblieben. Das zeigte sich auch an dem 30 Sekunden Fotostopp einer typisch asiatischen Reisegruppe.

An dieser Stelle endete auch meine gut vier stündige Rundtour durch Barcelona. Ich brachte mein Fahrrad pünktlich wieder zurück und lief noch ein wenig durch die Stadt. Anschließend ging es mit dem Shuttlebus zurück zum Schiff.

Eisaction an Bord

Trike Bike auf der AIDAperla.
Trike Bike auf der AIDAperla.

Bevor es wieder hieß Abschied nehmen nutze ich noch einmal die Gelegenheit und wagte mich auf die Eisfläche an Bord. Es wurde Trike Bike fahren angeboten. Es handelt sich dabei im Prinzip um ein Fahrrad/Dreirad mit Spikes an den Reifen. Man sitzt tief und nah an der Eisoberfläche und erlebt so ein mir noch unbekanntes Fahrgefühl. Es ist auf Dauer natürlich ganz schön anstrengend, aber das driften in den Kurven war es auf jeden Fall wert. In kleinen Teams lieferten wir uns außerdem Wettrennen und meine Zeiten konnten sich durchaus sehen lassen. Allerdings merkte ich auch, dass ich bereits eine Radtour durch Barcelona in den Beinen hatte.

Letzter Abend

Nach Einbruch der Dunkelheit hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen von Barcelona. Den Sonnenuntergang hielt ich noch mit der Kamera fest. Zum Abschluss nahm ich mir noch die Zeit um mir die letzte Show der AIDA-Stars anzuschauen. Shout out Loud war das Motto und die Tänzer und Sänger boten eine kurzweilige und mitreißende Show mit einigen Songs zum Mitsingen.

Geschafft vom langen Tag fiel ich dann auch schon früh ins Bett.

Tag 8 –  Auf AIDAsehen

Da mein Rückflug erst um 13:00 Uhr am ging, konnte ich in Ruhe ausschlafen. Da die Kabine bis 9:00 Uhr leer sein musste, packte ich nach der morgendlichen Dusche meinen Koffer. Wer es praktischer haben möchte, erledigt dies schon am Vorabend und stellt den Koffer vor die Kabine. Sie werden dann nachts eingesammelt und stehen am nächsten Morgen im Terminal bereit.

Zum Frühstücken ging ich diesmal in das Markt Restaurant und ließ es mir noch ein letztes Mal gut gehen. Wie jeden Morgen, landete jede Menge Obst auf meinen Teller.

Gut gestärkt genoss ich noch ein letztes Mal die Sonne an Deck bevor es dann gegen 10:20 Uhr hieß: Auf AIDAsehen AIDAperla! Meine Reise endete so wies sie begonnen hatte. Ich fuhr mit dem öffentlichen Bus zum Flughafen, checkte ein, passierte diesmal problemlos die Sicherheitskontrolle und wartete am Gate auf meinen Flieger. Mit der Maschine von eurowings operated by germanwings flog ich nach Dortmund wo es am Abend vor Heiligabend noch auf den Weihnachtsmarkt ging.

Meine Reise mit der AIDAperla im Mittelmeer war zu Ende. Mein ausführliches Fazit kannst du dir im folgenden Video anschauen. Es war auf jeden Fall nicht meine letzte Reise mit AIDA.

Die Vlogs von meiner Reise findest du in meinem Youtube-Kanal.

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Emsüberführung Norwegian Bliss

Emsüberführung Norwegian Bliss

14.03.2018, es ist kurz nach Drei am Morgen und ich sitze im Auto in Osnabrück. Ein paar Stunden Schlaf mussten ...
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AIDAperla im Hafen von Palma de Mallorca

Abreise & Fazit AIDAperla

Ich war im Dezember 2017 mit der AIDAperla im Mittelmeer unterwegs. In meinen täglichen Reiseberichten und Vlogs berichte ich von ...
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Der Strand von Barcelona. Im Sommer auch für Kreuzfahrer ein schönes Ziel.

Reisebericht AIDAperla – Mit dem Fahrrad durch Barcelona

Das letzte Ziel meiner Reise mit der AIDAperla im Mittelmeer war Barcelona. Wie in den vorangegangenen Tagen zählte ich wieder zu ...
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Rathaus Marseille Vieux Port

Mit AIDAperla in Marseille

Tag 6 - Marseille Der nächste Tag war angebrochen und die Frühaufsteher, wie ich, wurden mit einem traumhaften Sonnenaufgang über ...
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Reisebericht AIDAperla – Von Pisa nach Marseille

Tag 4 Von Civitavecchia führte uns die Reise nun nach Livorno. Eine Stadt die, ähnlich wie Civitavecchia, vor allem durch ...
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AIDAcara zurück in Hamburg

AIDAcara zurück in Hamburg

Am Samstagmorgen, den 10. Februar 2018, gegen 06:30 Uhr, war es soweit: AIDAcara kehrte von der ersten Weltreise in der ...
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Reisebericht AIDAperla – Seetag & Civitavecchia

Tag 2 Das verspätete Auslaufen der AIDAperla aus Palma de Mallorca gegen 2:00 Uhr hatte ich verschlafen und wachte am ...
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AIDAperla im Hafen von Palma de Mallorca

Reisebericht AIDAperla – Auf nach Mallorca

Ich war im Dezember mit der AIDAperla im Mittelmeer unterwegs und möchte euch an meiner ersten AIDA-Reise teilhaben lassen. Neben ...
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Vlog #3 – Eislaufbahn und Klettergarten

Im dritten Teil meines Vlogs erreichen wir unser erstes Ziel: Civitavecchia. Für die meisten Urlauber geht es an diesem Tag ...
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Tag 3 bei den Hamburg Cruise Days 2017 – Soweit die Füße tragen

Ich war am Wochenende bei den Hamburg Cruise Days unterwegs und möchte euch das Erlebte nicht vorenthalten. Daher habe ich ...
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Tag 2 bei den Hamburg Cruise Days – Schmaus für Gaumen und Augen

Ich war am Wochenende bei den Hamburg Cruise Days unterwegs und möchte euch das Erlebte nicht vorenthalten. Daher habe ich ...
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Fast abgesoffen – Tag 1 bei den Hamburg Cruise Days 2017

Ich war am Wochenende bei den Hamburg Cruise Days unterwegs und möchte euch das Erlebte nicht vorenthalten. Daher habe ich ...
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